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opfergaben für die göttin kali
der name setzt sich aus dakshin = süden und kali, dem namen der zerstörenden göttin parvati zusammen. man findet diese berühmte opfergrube südlich von kathmandu. im freien werden hier jede woche hunderte von hühnern, ziegen und schweinen geopfert, wobei dienstag und samstag die blutigsten tage sind. bis zu 400.000 pilger besuchen den ort jedes jahr. die nepalis veranstalten in der nähe der opfergrube ein picknick mit den resten des geschlachteten tieres. leute mit schwachen nerven sollten aufgrund des vielen blutes das geschehen nur von weitem beobachten. auch sollte man besonders beim fotografieren immer respekt vor den gläubigen bewahren. wem der appetit bis dahin nicht vergangen ist, der kann im nahe gelegenen restaurant essen oder einen snack einnehmen. die umgebung der opfergrube bietet sich zudem für wanderungen an. gen süden verläuft ein schöner pfad durch eine hüglige graslandschaft, ein anderer weg führt auf einen kleinen hügel zu einem tempel für die mutter kalis.
tieropfer im hinduismus
der größte unterschied zwischen den hinduistischen tieropfern und den christlichen des alten testaments besteht darin, daß hindus opfern, um wohlwollen zu erlangen, nicht um ergebenheit zu zeigen. dabei spielt es im falle der göttin kali keine bedeutende rolle, um welches tier es sich handelt. es geht lediglich um das blut. dieser saft des lebens ist es, der die göttin befriedigen soll. es werden nur unkastrierte, männliche tiere für die opferung benutzt. noch besser ist es, wenn diese zudem schwarz sind.



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